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Stellungnahme zur „Öffentlichen Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren“

Stellungnahme zum Beschluss der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen zur „Öffentlichen Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren" vom 20. November 2014

Der Beschluss lautet:
Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, können öffentlich in einem
Gottesdienst gesegnet werden. Voraussetzung für die Segnung ist, dass eine der zu segnenden
Personen evangelisch ist. Die Segnung ist pfarramtlich zu dokumentieren. Eine Pfarrerin oder ein Pfarrer, die oder der aus Gewissensgründen eine solche Segnung nicht vornehmen kann, verweist das Paar an die Superintendentin oder den Superintendenten, die oder der für die Segnung sorgt. Die Kirchenleitung wird beauftragt, geeignetes Material zur Verfügung zu stellen."
Dieser Beschluss steht im Widerspruch zur Orientierungshilfe der EKD "Mit Spannungen leben" (EKD Text 57, 1996) Dort heißt es:
Die Segnung einer homosexuellen Partnerschaft kann nicht zugelassen werden. In Betracht kommt allein die Segnung von Menschen" (S.53) und weiter: „ in jedem Fall muss für alle Beteiligten erkennbar sein: Gesegnet wird nicht die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft als Form des Zusammenlebens, sondern gesegnet werden Menschen..." (S. 54).
Es ist bemerkenswert, in welch kurzer Zeit in fast allen Gliedkirchen der EKD entgegen dieser Empfehlung die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in einem öffentlichen Gottesdienst ermöglicht wird.
Wie lässt sich dieser Gesinnungswandel erklären? Gibt es neue exegetische Erkenntnisse, oder ist der öffentliche Druck einer Gesellschaft im Wandel so groß, dass sich eine „Volkskirche" diesem Trend nicht entziehen kann und auch nicht will?

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Flyer des WGV

Hier erhalten Sie den Flyer mit Informieren über den Westfälischen Gemeinschaftsverband.
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